Licht an – Wie auch dein Zuhause ganz einfach im perfekten Licht erstrahlt

In der langwierigen Prozedur der Inneneinrichtung bildet die Wahl der Beleuchtung den krönenden Abschluss. Ton, Lichtstärke und Anordnung der Leuchtmittel unterstützen die Funktionalität des Raumes und ordnen sich teilweise sogar als Dekorationselement ein. Es ist jedoch zwingend notwendig, dass du all diese Faktoren mit deiner Inneneinrichtung abgleichst. Logischerweise empfiehlt es sich daher die Gestaltung der Leuchtkörper selbst in Angriff zu nehmen. Was auf den ersten Blick wie ein schweres Unterfangen aussieht, entpuppt sich als eine simple Frage der Kreativität.

Beleuchtung und Dekoration im Selbstbau – die ideale Beleuchtung für dein Heim

Am besten beginnst du mit den Räumen, die als erste betreten werden. Stil und Atmosphäre entfalten sich gleich beim ersten Blick und so übernimmt dein Flur die Funktion einer Lounge, schließlich wartet man im Flur auf den Empfang der Bewohner. Ein jeder Ratgeber für Inneneinrichtung wird dich darauf hinweisen, dass der Ersteindruck klar, aber nicht penetrant sein sollte. Verboten sind also grelle, direkte Leuchtröhren, wie zum Beispiel unabgeschirmte Glühbirnen oder im schlimmsten Falle Scheinwerferlampen.

Für eine Lounge empfiehlt sich eine Wandleuchte, abgeschirmt durch milchiges Glas. Die Führung und Form der Leuchten sollten geradlinig und waagerecht zum Boden verlaufen, nicht senkrecht! Ein kleiner Kasten mit acrylglasbesetzter Front aus gebeiztem, im Baumarkt vorgeschnittenem Holz kann schnell konstruiert werden. Die Leuchtstoffröhren werden dahinter angebracht (fast unsichtbar) und an eine Aufhängung montiert. Fertig ist der interessante, wenn auch dezente Ersteindruck.

Die Beleuchtung des Wohnzimmers knüpft in der Regel beim Gang durch die Wohnung an und sollte den gleichen Charakter tragen. Allerdings empfiehlt sich hier definitiv ein Blickfänger. Das Wohnzimmer ist schließlich in den meisten Fällen der größte Raum der Wohnung und verdient ein zentrales Glanzstück. Auch hier gilt, direktes Licht ist Gift für eine entspannte Atmosphäre, doch die Anzahl der Leuchtmittel sollte zwischen 3 und 5 liegen. Zwei parallel angeordnete geschwungene Ausschnitte aus einer soliden Holzplatte, geschliffen und mit mehreren LEDs versetzt, können einerseits mehrere Lichtquellen bieten, andererseits die Form des Holzausschnittes schmeichelnd unterstreichen.

Zu guter Letzt sollten die Schlafräume mit einer simplen, funktionstüchtigen Standleuchte in der Nähe des Bettes und mit einer Deckenleuchte im Stile des Wohnzimmers versehen werden um die optische Bindung an das Wohnzimmer zu erhalten. Ist die Grundbeleuchtung erledigt findet sich noch genügend Spielraum für mehr Einfallsreichtum.

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