4 Gründe für einen eigenen Komposthaufen im Garten

selber-bauen-kompostSelbst Hand anlegen – das kann einer der Gründe sein, sich für einen Komposthaufen im eigenen Garten zu entscheiden. Dabei steht das „Selber machen“ in zweifacher Bedeutung: Den Kompostplatz „Selber bauen“ und zudem selbst einen natürlichen Dünger herstellen. Ausgangsstoffe für den Kompost fallen in jedem Haus mit Garten an: Grünschnitt und Küchenabfälle eignen sich ideal zum Kompostieren.

Was bedeutet „Kompost“ und wie entsteht er

Unter dem Begriff „Kompostieren“ versteht man das Rotten von organischen Materialien unter Einwirkung von Luft und Wasser. Innerhalb dieses Prozesses entsteht ein wirkungsvolles und im Sinne der Pflanzendüngung wertvolles Produkt: Komposterde. Sie ist reich an Stickstoff, Nitraten und Kalium – den Substanzen, die Pflanzen zu prächtigem Wachstum verhelfen. Alles, was man dazu benötigt, ist ein entsprechendes Behältnis.
Der Bau eines einfachen Komposthaufens braucht wenig handwerkliches Geschick. Einfache Holzlatten können im Baumarkt gekauft und anschließend im Quadrat mit entsprechenden Zwischenräumen miteinander verzahnt geschichtet werden. Auf diese Weise wird die Luftzirkulation gewährleistet und Schimmeln verhindert. Als unterste Schicht dient gröberes Material. Darauf wird zerkleinertes Schnittgut gegeben und mit rohen Küchenabfällen gemischt.

Die Vorteile

Sie liegen klar auf der Hand. Gemüsebeete, Blumen, Bäume und Sträucher freuen sich über eine Kompostgabe. Gegenüber einer chemischen Düngung ist es ausgeschlossen, zu überdüngen. Zudem kann auf den Kauf von Torf oder Torferde verzichtet werden. Ein weiterer Aspekt besteht darin, dass sich im Kompost eine Vielzahl von nützlichen Lebewesen Zuhause fühlt. Sie gelten als die „Arbeiter“ im Rotteprozess.

Vier Gründe für einen eigenen Komposthaufen im Garten lassen sich leicht ausmachen: den Komposter „Selber bauen“, eigenen und natürlichen Dünger produzieren, Kleinstlebewesen einen Lebensraum geben und die Natur schonen.

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