Fertigteilhaus oder selber bauen – die Vor- und Nachteile beider Varianten

Eines der Lebensziele mancher Menschen, ist sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Hat man erst einmal ein passendes Grundstück gefunden und die Finanzierung geklärt, stellt sich als nächstes die Frage, inwieweit man selbst in die Errichtung des Hauses involviert sein möchte.

Für diese Entscheidung sind mehrere Faktoren relevant. Zunächst einmal sollte man gut überlegen, wie viel Zeit man in den Hausbau investieren könnte. Errichtet man das Eigenheim in Eigenregie, muss man davon ausgehen, dass die gesamte Freizeit, jedes Wochenende und der Urlaub für handwerkliche Arbeiten verwendet werden muss. Zeit um Freunde zu treffen oder Hobbys nachzugehen, haben Hausbauer nur selten. Ist man Vollzeit berufstätig, stehen nur die Wochenenden und die Abende für Arbeiten am Gebäude zur Verfügung. Aus diesem Grund dauert es oft lange, bis das Haus wirklich bezugsfertig ist.

Wer selbst baut, hat auf der anderen Seite die Kontrolle über jeden Schritt. Man entscheidet selbst, welche Firmen man für diverse Arbeiten beauftragt, die man nicht selbst erledigen kann. Das Einholen von Kostenvoranschlägen benötigt zwar einiges an Zeit, allerdings kann man durch das Vergleichen von Angeboten viel Geld sparen. Entscheidet man sich für ein Massivhaus, kann man das Eigenheim genau nach den persönlichen Bedürfnissen planen. Die Raumaufteilung erfolgt genau so, wie man es sich vorstellt, man muss beim Grundriss keine Kompromisse eingehen. Es steht einem frei, welche Materialien man für den Bau verwenden möchte.

Vorteile eines Fertighauses

Viele künftige Hausbauer scheuen den Aufwand, den die Errichtung eines Massivhauses mit sich bringt. Die meisten können es sich nicht leisten, sich ein Massivhaus genau nach dem persönlichen Geschmack von Profis aufstellen zu lassen. Daher werden immer mehr Fertighäuser errichtet. Die Zeiten, wo Fertighäuser als „Billigprodukte“ belächelt wurden, sind lange vorbei. Der Markt an Fertighausfirmen ist einem ständigen Wandel unterworfen, es gibt immer mehr Anbieter. Somit steht dem Kunden eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen zur Verfügung.

Egal ob man sich für einen Bungalow oder ein mehrstöckiges Gebäude interessiert, ein Besuch in einem Fertighauspark lohnt sich allemal. Hier kann man vollständig eingerichtete Häuser begutachten und sich so ein Bild vom Design und vom Wohngefühl machen. Manche Menschen tun sich schwer damit, sich anhand von Bildern für eine bestimmte Bauweise zu entscheiden. Im Fertighauspark hat man die einzigartige Chance, sich mit allen Sinnen davon überzeugen, ob man sich in einem bestimmten Haus wohlfühlt. In den Fertighausparks findet man professionelle Mitarbeiter jeder Firma, die Interessenten mit Rat zur Seite stehen und offene Fragen beantworten. Bevor man sich endgültig für ein bestimmtes Modell entscheidet, lohnt sich ein Blick ins Internet.

Zahlreiche Bauherren veröffentlichen ihre Erfahrungen im Internet. Auf bautagebuch-jettejoophaus.blogspot.de findet man zum Beispiel ein interessantes Tagebuch mit vielen hilfreichen Tipps für künftige Hausbauer. Fertighäuser kann man in verschiedenen Ausbaustufen erwerben. Ist das nötige Budget vorhanden und möchte man selbst so wenig wie möglich mitarbeiten, bietet sich die schlüsselfertige Variante an. Ist man handwerklich geschickt und möchte man Geld sparen, wählt man am besten die Ausbaustufe. Dabei wird das Haus außen fertig gemacht, der Innenausbau muss jedoch selbst gemacht werden. Eine Mittelstufe ist das belagsfertige Haus, wo man selbst noch Böden verlegen und die Wände gestalten muss. Ein großer Vorteil von Fertighäusern ist, dass Organisatorisches in der Regel von den Mitarbeitern der Fertighausfirme erledigt wird. Für sämtliche Fragen steht im Idealfall ein einzelner Ansprechpartner zur Verfügung. Somit muss man nicht mit Installateuren, Bodenlegern und anderen Handwerkern einzeln verhandeln. Der größte Vorteil eines Fertighauses liegt zweifelsohne in der kurzen Bauzeit.

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