Selbst ein Hochbeet für den Garten bauen

Obst und Gemüse ist gesund, das weiß schon jedes Kind. Doch oft haben Früchte und Gemüsesorten, die man im Supermarkt kaufen kann, lange Transportwege hinter sich. Dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Am besten schmeckt Obst und Gemüse meistens aus dem eigenen Garten. Tomaten, Erdbeeren und Gurken werden genau dann geerntet, wenn sie reif sind und landen innerhalb weniger Stunden auf dem Teller. Gartenarbeit Doch nicht nur wegen der Verfügbarkeit von knackigen Vitaminbomben entscheiden sich immer mehr, die Oase im Grünen für den Anbau zu nutzen. Die Gartenarbeit ein wichtiger Ausgleich zum Alltagsstress. Es bereitet Spaß, den Pflanzen von der Aussaat bis zum Reifen der Früchte beim Wachsen zuzusehen. Auch Kindern bereitet es Vergnügen, bei der Gartenarbeit zu helfen und die reiche Ernte zu bestaunen.

Welche Vorteile bietet ein Hochbeet?

Um selbst ein kleines Gemüsebeet anlegen zu können, wird nicht viel Platz benötigt Große Pflanzentröge und Hochbeete sind eine ideale Alternative zum Anbau in einem herkömmlichen Beet. Die Vorzüge liegen auf der Hand:

  • Gute Ernte auf wenigen Quadratmetern
  • Höherer Ertrag als bei traditionellen Beeten
  • Auch als Raumteiler für den Garten nutzbar
  • Optimale Bedingungen durch verschiedene Erdschichten
  • Beim Aufstellen freie Platzwahl möglich
  • Rückenschonend
  • Geringere Schädlingsbefall

Warum Hochbeete in der Regel höhere Erträge liefern, ist leicht erklärt. Durch die individuelle Befüllung mit Erde kann man sich individuell auf den Nährstoffbedarf der Pflanzen einstellen. Da sich das Hochbeet wie der Name schon sagt in der Höhe befindet, herrschen hier höhere Temperaturen. Man kann heikle Pflanzen schon früher in das Hochbeet setzten und die Erntezeit verlängert sich bis in den Herbst. In einem Hochbeet werden verschiedene Schichten aufgetragen. Die unteren Schichten verrotten, aus diesem Vorgang entsteht Wärme, die ebenfalls zum guten Pflanzenwachstum beiträgt.

Wie ist ein Hochbeet aufbaut?

Hochbeete gibt es heute in verschiedenen Ausführungen und Materialien. Zu den beliebtesten Aufbauformen zählen Beton, Holz und Stein. Da Holz ein lebendiges Material ist und verwittert, muss man jedoch für einen ausreichenden Schutz mit einer Folie sorgen. Da ein Hochbeet mit der Erde schwer ist, muss man für ein entsprechendes Fundament sorgen. Im Garten gräbt man dazu an einer geeigneten Stelle einen möglichst flachen Platz aus, wo das Hochbeet später einmal stehen soll.

Am besten gedeihen die Pflanzen, wenn man sich für eine Nord-Süd Ausrichtung entscheidet. Dann ist nämlich der Lichteinfall ideal. Wer das Hochbeet aus Holz bauen möchte, schraubt zunächst einen Rahmen zusammen. Hochbeete aus Ziegel werden auf einem Fundament auf Kies aufgestellt. Für die unterste Schicht bieten sich normale Ziegelsteine an, später kann man auf attraktive Klinkersteine umsteigen. Der Boden wird am besten mit einem speziellen Vlies ausgelegt, um Wühlmäusen den Zugang zu verwehren. Innen wird das Hochbeet mit Teichfolie ausgelegt, die man exakt auf die gewünschte Größe zuschneidet. Wichtig ist, die gesamte Höhe des Hochbeets auszukleiden. Wer handwerklich nicht so geschickt ist, entscheidet sich für ein fertiges Bauset. Darin sind alle nötigen Utensilien enthalten. Man benötigt nur mehr einen Schrauber und wenig anderes Werkzeug. Da das Hochbeet im Idealfall viele Jahre halten soll, ist auf Qualität bei der Wahl des Materials zu achten. Sparen kann, wer Rabatte der Gartenhäuser nutzt, über die Prospekte und online Newsletter informieren.

Wie wird das Hochbeet befüllt?

Genauso wichtig wie der Rahmen ist die Befüllung des Hochbeets. Da als erste Schicht Gartenabfälle benötigt werden, entscheiden sich viele, das Beet im Herbst aufzubauen. Die unterste Schicht besteht nämlich aus diversem Häckselgut, also zerkleinerten Zweigen und Ästen. Diese Schicht sollte rund 20 Zentimeter hoch sein. Danach erfolgen im Idealfall Rasenstücke, wobei die Grünfläche nach oben schauen sollte. Der dritte Bereich im Inneren des Hochbeets besteht aus leicht verrotteten Gartenabfällen und Laub. Diese Schicht ist ebenfalls 20 Zentimeter hoch. Wenn möglich, verwendet man rund 10 Zentimeter Pferdemist oder halbreifem Kompost für die 4. Schicht. Den obersten Bereich bilden Gartenerde und Feinkompost gemischt. Bei diesem Bereich nimmt man Rücksicht auf die Pflanzen, die später eingesetzt werden. Beachten sollte man, dass in den ersten beiden Jahren nach der Errichtung der Nährstoffgehalt der Erde besonders hoch ist. Dann fühlen sich Starkzehrer wie Lauch, Tomaten oder Paprika besonders wohl. Ansonsten bleibt die Bepflanzung ganz der Phantasie überlassen. Bedenken sollte man nur, dass hohe Pflanzen am besten im inneren Bereich eigegraben werden sollten. Sonst überdecken sie nämlich die kleineren Gewächse, die dann nicht mehr genügend Sonne bekommen.

Fazit

Schon seit vielen Jahren überzeugen Hochbeete Gartenbesitzer mit hohem Ertrag. Außerdem muss man sich beim Ernten und Unkraut jäten nicht mehr bücken. Der Rücken wird geschont und somit macht die Gartenarbeit noch mehr Spaß. Für den Bau bieten sich verschiedene Materialien an. Ein Hochbeet selbst zu bauen, bedarf ein wenig Geschick und einigem Werkzeugt. Für reichen Ertrag ist es auch wichtig, das Beet mit verschiedenen Schichten zu befüllen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.