Drei grundlegende Tipps für das Schweißen als Heimwerker

Auf zum Schweißen, fertig, los! Erfahrene Heimwerker wissen genau, dass das leichter gesagt, als getan ist. Der Schweißvorgang lässt sich nicht mit handwerklichen Freuden wie Hämmern, Bohren oder Sägen vergleichen. Sie benötigen dafür Übung und Know-how.

Handschweißen löst Probleme im Haus und beim Hobby

Durch das gute alte Handschweißen lassen sich unzählige Arbeiten in der Garage, im Haushalt, rund um das Grundstück und im Hobbybereich bewältigen. Scheuen Sie sich nicht davor, die Kunst des Schweißens zu erlernen. Welche Art Sie für spezielle Vorhaben anwenden sollen, kann nicht immer pauschal festgelegt werden. Es kommt darauf an, wie gut Sie die Schweißtechnik beherrschen und mit dem jeweiligen Gerät umgehen können.

1. Tipps und Ratschläge einholen

Als Heimwerker informieren Sie sich am besten erst einmal umfassend über die Schweißkunst. Nutzen Sie hierzu alle Möglichkeiten, die sich bieten. Das Internet hält mit Lehrfilmen, Beschreibungen und Handwerkerforen zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten bereit, die kostenfrei sind. Wenn es natürlich die Möglichkeit gibt, einen Schweißkurs zu belegen, ist dieser zu empfehlen.

In manchen Regionen bieten ihn die Volkshochschulen zu kleinen Preisen an. Weiterbildung stellt eine tragende Säule zur weiteren Vervollkommnung dieser Technik dar, selbst wenn Sie relativ sicher darin sind.

2. Die richtige Ausstattung besorgen

Teure und raffinierte Geräte reizen zwar nicht allein Technikfans, sind jedoch oft für den Heimwerker und seine Schweißvorhaben schlicht und einfach zu teuer und anspruchsvoll. Fangen Sie doch ganz klein an! Schaffen Sie zuerst ein Elektrodenschweißgerät an, damit können Sie sehr vielfältige Schweißarbeiten durchführen und üben. Die Preise sind erschwinglich. Haben Sie genügend Erfahrung, kommen teurere Geräte zur Auswahl. Ein weiteres Ziel bestünde im Erlernen der Technik des Schutzgas-Schweißens, auch als MAG-Schweißen oder Metall-Aktiv-Gas-Schweißen bekannt. Mittels des sichtbaren und konzentrierten Lichtbogens entsteht eine höhere Abschmelzleistung.

3. Beste Bedingungen schaffen

Gute Grundvoraussetzungen ermöglichen beste Arbeitsergebnisse. Durch den Schweißvorgang entstehen Dampf, Rauch und Staub, die Gesundheitsschäden hervorrufen. Sorgen Sie deshalb für eine ausreichende Lüftung und ein Atemschutzgerät. Schutzanzug oder Schutzmaske mögen bei kleinen Arbeiten zwar lächerlich wirken, sind aber trotzdem angebracht.

Denken Sie ganz besonders an den Schutz der Augen, denn der Blick in die Schweißflamme fördert die Erblindung! Nehmen Sie eine bequeme Arbeitshaltung ein. Sämtliche Werkstücke, die verrückt oder demontiert werden können, positionieren Sie so, dass der Schweißer in Normallage arbeitet. Die Position einer Zwangslage, z.B. über dem Kopf, gestaltet sich stets schwierig. Die Auswahl des richtigen Schweißverfahrens stellt eine weitere Arbeitserleichterung dar.

„Übung macht den Meister!“, dieses Sprichwort gilt auch für das gute alte Handschweißen. Je mehr Sie sich damit beschäftigen, desto leichter wird es Ihnen fallen. Mit der Zeit werden schwierigere Schweißvorgänge in immer besserer Qualität möglich.

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