Pool selbst bauen

Wer hätte nicht gerne ein schönes Schwimmbad, in dem er sich an sonnigen Tagen im Sommer so richtig entspannen kann? Wer ein großes Grundstück zur Verfügung hat und etwas Geschick mitbringt, kann sich jetzt einen Pool in wenigen Schritten selbst bauen. Was Sie brauchen: Genügend Platz, das richtige Material und einige qualifizierte Helfer.

Poolbau leicht gemacht
Als erstes sollten Sie den geeigneten Platz für Ihr zukünftiges Schwimmbad finden und die Größe abstecken, um zu sehen, ob Sie damit zufrieden sind. Danach geht es ans Ausbaggern. Hierfür benötigen Sie einen kleinen Bagger, wenn Sie nicht tagelang mit dem Spaten arbeiten möchten. Sobald die Grube fertig ist, kommt Schotter als Unterbau hinein. Am besten stellt man Styropor-Steine in das noch nasse Fundament aus Beton. So gewährleistet man, dass die Steine nicht mehr verrutschen können. Nun werden Einlaufdüsen, Scheinwerfer, Skimmer und weitere Verrohrungen eingebaut, bevor das Fundament mit einer professionellen Betonpumpe gefüllt wird. Dieser Abschnitt der Arbeit kann etwas knifflig sein. Holen Sie sich daher Rat bei einem Fachmann oder befreundeten Pool-Bauern. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, lassen Sie sich unbedingt helfen. Schließlich möchten Sie ja ein funktionierendes Schwimmbad haben!
Danach kommt die Folienverlegung an die Reihe. Wer möchte, kann vorher noch Trittschallplatten verlegen. Wenn Sie eine Treppe in Ihren Pool einbauen möchten, dann empfiehlt es sich, diese ganz fein zu spachteln, da man eventuelle Unebenheiten später sehen würde. Die Folienverkleidung ist ebenfalls ein heikles Thema, daher lassen viele Pool-Bauer diesen Schritt von einer Firma vornehmen. Ist die Folie erst einmal verlegt, sollte sofort Wasser eingelassen werden. Nun folgen noch Feinarbeiten (Beckenrandsteine, Bodenplatten und ähnliches verlegen) und fertig ist Ihr Pool.

Pooldesinfektion
Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Schwimmbad haben, empfiehlt sich eine Pool Desinfektion mit Chlor. Diese Methode ist mittlerweile am weitesten verbreitet und gilt als besonders einfach. Pilze, Bakterien und ähnliches werden durch bestimmte Präparate vernichtet, während der pH-Wert des Wassers stabil gehalten wird. Mittlerweile gibt es Chlor in verschiedenen Formen, beispielsweise als Granulat, Tab oder Flüssigpräparat. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten und entscheiden Sie anschließend, welches Mittel zum Einsatz kommen soll. Vor jedem Start in die neue Badesaison empfiehlt sich eine sogenannte Schockchlorung. Damit kann der Chlorwert des Wassers schnell angehoben werden, was Keime sofort absterben lässt. Wichtig ist, dass man nach der Schockchlorung die Umwälzpumpe des Beckens mindestens drei Stunden lang einschaltet, sodass sich das Präparat gut verteilt.

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