Hauskauf – Fertiges Haus kaufen oder lieber selbst bauen – Belastungsprobe für Beziehungen?

Frage von Klabauterfrau: Hauskauf – Fertiges Haus kaufen oder lieber selbst bauen – Belastungsprobe für Beziehungen?
Wofür würdet Ihr euch entscheiden? Haus zum Selbst/Fertigbauen ist gleich Dauerbaustelle, aber Traum vom eigenen Haus irgendwann erfüllt, oder Haus zum Sofortbeziehen ohne Dauerbaustelle? Und wenn Ihr Euer Haus selbst bauen würdet, wäre der Preis dafür für Euch ertragbar?

VIele träumen vom eigenen Haus. Ich auch, aber wenn ich die Wahl hätte, ein fertiges bezugsfähiges Haus zu bekommen, würde ich da einziehen . Auf ein Haus, in dem ich erst noch jahrelang herumbauen und installieren müsste, würde ich persönlich verzichten – Traum vom eigenen Haus hin oder her. Ich könnte auf längere Sicht nicht in einer nichtendenwollenden Baustelle leben. Ich glaube, es belastet viele Beziehungen mehr als man denkt, wenn man immer nur Bauschutt und zu reparierende Zustände hat und ich habe so manche Beziehung daran zerbrechen sehen, die ist sozusagen von Bauschutt erschlagen worden.

Aber meine Meinung zählt hier in dieser Frage nicht. Ich frage Euch.

Wie seht Ihr das? Würdet Ihr für den Traum vom Haus auch jahrelang in unfertiger Baustellenatmosphäre leben können oder würdet Ihr Euch doch eher für ein schlüsselfertiges Fertighaus oder respektive ein Haus zum Einziehen ohne Eigenbasteln entscheiden?

@uzimmi, stimmt schon, ein eigenes Haus ist immer eine kleine Baustelle, aber wenn ich ein bezugsfähiges Haus kaufe, habe ich nur gelegentlich eine Reparatur. Wenn ich ein Haus selbst baue oder fertibaue, sitze ich jahrelang im Dreck. MIt halbverlegten Leitungen, hässlichen Wänden , jeder Menge Staub und der ganzen Arbeit, die mir tagtäglich noch als zu erledigen ins Gesicht grinst. Und da man ja nebenbei noch was arbeiten muß, zieht sich das ewig hin. weil mans ja in der Freizeit machen muss. Also schön ist was anderes. Ich kenne eine Familie die seit 3 Jahren im Ausnahmezustand lebt. Mich würde das fertigmachen.

Beste Antwort:

Answer by uzimmi
Naja, ein neues Haus hätte den Vorteil, dass man es sofort nach der neuesten Energieverordnung erstellen lassen müsste (EnEV).

Bei einem alten Haus müsstest Du in der Regel einen hohen Energieverbrauch in Kauf nehmen oder es sanieren lassen – also hättest Du dann auch eine Baustelle. Hinzu kommt, dass der Aufwand bei alten Häusern dabei sehr hoch ist, und auch vieles andere kaputt gehen kann.

Wie Du es auch angehst, ein eigenes Haus ist immer eine Baustelle!

@Klabaute:
Wenn Du Pech hast, dann hast Du mit einer gebrauchten Immobilie eben auch eine Dauerbaustelle. Du merkst das dann aber erst, wenn es zu spät ist. Da kann es passieren, dass die gesamte Elektrik (Leitungen) ausgetauscht werden muss, Leitungsrohre verkalkt und austauschbedürftig sind u.v.a.

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