Mein Gartenhaus und ich…

gartenhaus-selber-bauenEin Erfahrungsbericht von Matthias Haberkorn:

Schon lange hegte ich den Traum von meinem eigenen, kleinen Garten. Aufgewachsen auf dem Bauernhof vermisste ich die herrliche Natur nach Annahme meines Jobangabotes in der Stadt sehr. Im Frühjahr letzten Jahres erfüllte ich mir dann endlich meinen langersehnten Traum und kaufte mir von meinem Ersparten eine kuschelige Grünanlage inmitten eines Schrebergartenbezirkes. Ich hatte mir extra ein paar Tage Urlaub genommen, um mein Fleckchen Natur zu bepflanzen und nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu begärtnern beziehungsweise zunächst einen Grundstein zu legen.

Einem Ratgeber – welcher mit seinen Tipps Spaß im Schrebergarten verspricht – hatte ich entnommen, dass vornehmlich schnell wachsende und permanent aberntbare Gemüsesort gesät werden sollen. Durch meine langjährige Erfahrung als rustikaler Bauernjunge wusste ich: Pflücksalate, Zucchini oder widerstandsfähige Sorten wie beispielsweise die Bio-Buschbohne „Maxi“ fallen in diese Sparte. Damit ich auch reichlich mit Vitaminen aus Obst versorgt bin, pflanzte ich einen Stachelbeerstrauch, einen Apfel- und einen Kirschbaum.

Für all diejenigen unter euch, die ebenso in Erwägung ziehen ihr eigenes Gemüse zu ernten, empfehle ich den Anbau in ein sogenanntes „Hochbeet“ zu verlegen. Ein Hochbeet vermeidet, dass Schnecken ihr Unwesen in den Beeten treiben. Da meine Nachbarn zu meiner Linken und zu meiner Rechten bereits für ausreichend Sichtschutz gesorgt hatten, pflanzte ich lediglich ein paar Hecken.

Der sehr viel anstrengende Teil meiner eigens initiierten „Schrebergarten-Verschönerungs-Aktion“ folgte bei der Verlegung eines Gehweges, für welchen ich herkömmliche Trittsteinpflaster aus dem Baumarkt meines Vertrauens verwendete. Kein Faktor ist da das Haus vor ein Einbrecher schützen Trittsteinpflaster oder Pflastersteine bieten den großen Vorteil, dass sich bei Regen das Wasser problemos seinen Weg in die Erde bahnen kann. Mühsam verlegte ich meinen Gehweg – Beginnend von der Eingangspforte meines Gartens, hin zu meiner Grillstätte und hin zu meinem Gartenhaus; Da jedoch durch den kostspieligen Kauf des Schrebergartens kein Geld mehr für ein entsprechendes Gartenhaus übrig war, musste ich mich erstmal mit einer Notlösung zufrieden geben, welche letzten Endes nicht schön, aber selten war und eher dem Namen „Carport“ gerecht wurde.

Ich wusste schließlich: Nächstes Jahr würde die Geldbörse wieder prall gefüllt und somit ein Gartenhaus gekauft sein. Von meinem Vater erhielt ich den Ratschlag mir ein Weka Gartenhaus von Edingershops anzuschaffen – Ein solches wie wir es auf unserem Hof stehen haben, um unsere Gerätschaften zu verstauen. Bei den genannten Gartenhäusern handelt es sich um ein „Do-It-Yourself-Holzhaus“, was den einfachen Vorteil für mich bietet, dass ich es der Größe meines recht überschaubaren Gärtchens individuell anpassen lassen kann.

Pünktlich zum kalendarischen Frühjahrs Beginn – ihr könnt es sicher erraten – erhielt mein kleiner Schrebergarten mit einem Gartenhaus den zunächst letzten Schliff. Zur Zeit plane ich, mir einen märchenhaften Brunnen, welcher nicht nur optisch trumpfen, sondern auch meine eher unschöne, schwarze Regentonne ersetzen soll, zu kaufen.
Wer Interesse hat mehr über mich und mein Schrebergarten-Projekt zu lesen, als auch Tipps rund ums Kleingärtnern zu erhalten, der kann mir vielleicht bald auf meinem Blog folgen. 😉

Bildquellenangabe: Marc Tollas / pixelio.de

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